Reparatur unserer Sitzbänke auf dem Schulhof

An den Bänken auf unserem Schulhof nagte der Zahn der Zeit. Natürlich wäre für die Reparatur das Grünflächenamt zuständig. Aber wollen wir nicht selbst Verantwortung für unsere Schule übernehmen? Herr Rottschäfer und Herr Ulrich-Sroka machten sich daran, gemeinsam mit einer 7. Klasse im WAT-Kurs die alten Bänke zu reparieren.

Die alten kaputten Leisten wurden abmontiert. In der Werkstatt wurden neue Leisten nach den Maßen der alten angefertigt. Sie wurden bearbeitet und ihre Oberfläche so behandelt, dass die nächsten Jahre ihnen möglichst wenig anhaben können. Am Ende wurden sie wieder auf die Sitzbänke montiert. Keine Firma, sondern wir selbst haben dafür gesorgt, dass die Bänke wieder nutzbar sind. Praxisorientierter kann Unterricht kaum sein.

Wasserspender

Lange war er geplant, jetzt ist er endlich da. Entstanden ist die Idee in der SV. Wir wollen einen Wasserspender in unserer Schule, an dem kostenlos Trinkwasser zur Verfügung steht. Der Platz dafür war schnell gefunden. Strom- und Wasseranschlüsse mussten noch gelegt werden, jetzt ist er aber in Betrieb. Gekühltes Wasser in drei Versionen (still, medium und prickelnd) steht nun allen zur Verfügung. Mitgebrachte Becher und Flaschen können befüllt werden.

Shakespeare in Zeiten von „saLzH“

Shakespeare in Zeiten von „saLzH“

Mittlerweile ist das Distanzlernen selbst zur empfundenen Tragödie vieler Jugendlicher geworden – vielleicht ein Umstand, der eine Auseinandersetzung mit Shakespeares Intentionen auch nach rund 400 Jahren eindrücklicher denn je spüren und nachempfinden lässt.

Man könnte sie schier als tragisch bezeichnen, die Wochen ohne die Klassenkameraden und das gewohnte Umfeld ohne klare Aussicht auf eine „Zeit, zurück in normal“. Man könnte meinen, selbst die eine oder andere „klassische Deutschstunde“ werde mittlerweile vermisst, denn sich immer wieder aufs Neue selbst zu motivieren, fällt zunehmend schwerer. Nach anfänglichem Murren ließen sich die Jugendlichen dann Aufzug für Aufzug immer mehr auf den meist gespielten Dramatiker der Weltliteratur ein, der sie offensichtlich doch auf eine eigene Art berührte. Das „Rendezvous mit Shakespeare“ und die etwas andere Art der szenischen Auseinandersetzung mit der Weltliteratur in Distanz zur Schule, fand schlussendlich sogar ein „Happy End“, als eine Neunklässlerin dies mit „das hat richtig Spaß gemacht“ kommentierte. Ob nun das „Zeitalter Corona“ mit einhergehender Eintönigkeit und Langeweile die Kreativität der Teenager fördert(e), bleibt offen. Eines aber steht fest: Klassik kombiniert mit modern geht auch zuhause, das lassen zumindest die facettenreichen Umsetzungen der berühmtesten Szenen aus „Romeo&Julia“ anhand einiger Produkte der Neunklässler vermuten.

 

 

Ein Fuchs aus Wales – Lesung der Autorin Kathrin Tordasi in der Klasse 7A

Am 17. November 2020 besuchte die Schriftstellerin Kathrin Tordasi unsere Klasse. Zuerst stellte sie sich vor und erzählte, wie die gemeinsamen zwei Stunden ablaufen würden. Sie begrüßte uns mit „Bora da!“, was „Guten Morgen!“ heißt auf Walisisch. Diese Begrüßung haben wir auch schnell gelernt, aber der längste Ortsname der Welt, auch ein walisisches Wort, war dann doch zu lang für uns…

Warum eigentlich Wales? „Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende“, der Roman, den Frau Tordasi vorstellte, spielt in Wales und in einer „Anderwelt“. Die Autorin hatte nämlich früher in Wales gelebt und studiert und ist ein Fan des kleinen Landes. Kathrin Tordasi führte ein spannendes PowerPoint-Quiz über typisch walisische Dinge mit uns durch. Was ist das bekannteste Fabeltier von Wales?  Was essen und trinken Waliser gerne? Und  vieles mehr. Wir konnten die meisten Fragen ganz gut beantworten, weil im Englischunterricht gerade Wales unser Thema war.

Wir durften Frau Tordasi auch ganz viele Fragen stellen: Zur Arbeit einer Schriftstellerin, zur Entstehung eines Buches von der ersten Idee bis zur Vermarktung, zu ihrem nächsten Roman… Die Autorin las uns den Anfang ihres Romans vor, später einige Seiten aus der Mitte des Buches, als die beiden jugendlichen Hauptfiguren schon mitten im Abenteuer in einer Zauberwelt stecken. Das war sehr spannend! Zum Schluss bekamen Interessierte Lesezeichen mit dem Autogramm der Autorin als Andenken. Die „Lesefaulen“ unter uns wünschen sich, dass der Roman verfilmt wird. Die Anderen können es kaum erwarten, unser Klassenexemplar (von Kathrin Tordasi signiert!) oder ein anderes Exemplar in die Hände zu bekommen und „loszulesen“.

Valeria Hamie und Jadon Borucki, 7A

 

Schreibwerkstatt mit Ilke S. Prick

Anlässlich der diesjährigen „Sprach- und Lesetage“, durften wir heute die Autorin Ilke S. Prick im Rahmen eines kleinen Schreibworkshop-Vormittagsprogramms begrüßen.

Trotz Maske und recht frischer Morgenluft im Theaterraum, konnte die Schriftstellerin einen Funken ihrer Leidenschaft für das Schreiben an einige unserer 13-16-jährigen Schüler*innen weitergeben.

Motivation hierfür lieferte zweifellos das Versprechen, im Anschluss an die Lesung einfach los schreiben zu dürfen, ohne Beachtung der geißelnden Regeln zur Rechtschreibung oder Zeichensetzung. Das war der Startschuss für eine kleine, neue Erfahrung, auf die sich schließlich das Auditorium einließ.

„An der Scheibe fliegen die Häuser vorbei. Dahinter ist es schon fast dunkel, nur die Schaufenster leuchten. Sale, Sale, Sale – in Rot, in Gelb, in Leuchtreklame. Der Wagen, in dem ich sitze, ist blau. Blau und silber.“ Bereits jetzt wurde es ganz still und „Ovomaltine mit Orangen“ zog die Teenager in den Bann. Aufmerksam folgten sie der „Wortlaborantin“, die in ihrer Leseprobe aktuelle Themen anschnitt; Themen, eben aus der Lebenswelt vieler, heutiger Jugendlicher. Als das Kopfkino in vollem Gange war und die Lösung zum Greifen nahe schien, kam der Schnitt. Ab jetzt durfte der Nachwuchs selbst schriftstellerisch tätig werden und es entstanden in kürzester Zeit erstaunlich kreative Ideen, die Emphathie und Begeisterungsfähigkeit für die Protagonistin unter Beweis stellten- vielleicht doch eine Anregung für eine alternative Freizeitbeschäftigung zu Facebook, Youtube und Instagram…?

Wir bedanken uns herzlich bei Ilke S. Prick

 

 

 

 

English Theatre Workshop Class 10E

On Wednesday, 7th October 2020, the class 10E took part in a theatre workshop at Atrium Art School for Young People. First, the two young tutors told us that we would speak English only all the time. Then we started off by doing some rhythmic clapping games, trying to clap hands at the same time with just our neighbors, which was not very easy. But we got better at it with time and we even enjoyed the speed and rhythm we created. Then we got divided up into smaller teams and we worked out “photo frames” about locations and topics we were given by the tutors. The topics included bus stop, party, hospital etc.  After showing our freeze frames, the tutors asked us lots of questions about our presentation. Then we had a short breakfast break before we headed to the main part of the workshop. This time, the small groups could choose the topics of their short sketches freely but it had to be a dilemma or a problem issue we were interested in. We chose topics like racism, bullying and transsexuality. This part was based on the approach “Theatre of the Oppressed” by the Brazilian theatre director Augusto Boal. It meant that the actors did not show solutions to the problems but the audience could say “stop” and suggest changes in the story.  It was a very exciting and emotional, sometimes a bit embarrassing exercise. One of the best things about the workshop was that while acting, most of us forgot that we were speaking English all the time. This was an amazing experience.

 

Englischer Theaterworkshop der Klasse 10E

Die Klasse 10E besuchte am 7. Oktober 2020 einen englischen Theaterworkshop im „Atrium Jugendkunstschule“. Die junge Kursleiterin und der jungen Kursleiter stellten direkt zu Beginn klar, dass sie nur Englisch sprechen würden mit uns und ermutigten uns, auch die ganze Zeit beim Englischen zu bleiben. Wir fingen mit einigen Aufwärmübungen im großen Kreis an, wo wir uns kurz vorstellten und einige Bewegungen machen sollten. Am Ende der Aufwärmphase sollten wir schnell, rhythmisch und gleichzeitig klatschen – aber immer nur mit unseren unmittelbaren Nachbarn, was gar nicht so einfach war. Aber wir wurden immer besser und schafften zum Schluss einen tollen Rhythmus.

Danach sollten wir in Zufallsgruppen Standbilder zu bestimmten Situationen wie z. B. Party, Bushaltestelle, Krankenhaus, erarbeiten. Die Tutoren stellten uns dann viele inhaltliche Fragen zu unseren Erfahrungen und zu unserer Darstellung dieser alltäglichen Situationen.

Nach einer Frühstückspause kam der Hauptteil des Workshops. Wieder in kleinen Gruppen sollten wir uns auf ein spannendes, konfliktreiches, aktuelles Thema einigen und dazu einen kurzen Sketch erarbeiten. Wir wählten Themen wie Rassismus, Mobbing und Transsexualität. Dieser Teil des Workshops basierte auf der Methode „Theater der Unterdrückten“ des brasilianischen Regisseurs Augusto Boal. Dies bedeutete, dass wir in unserem Sketch zunächst keine Lösung für die gezeigte Problematik aufzeigen sollten. Vielmehr sollte das Publikum in das Geschehen „eingreifen“ und Vorschläge machen, wie die Situation verändert werden könnte. Wer einen Vorschlag hatte, konnte selber eine Rolle im übernehmen. Das war eine sehr aufregende und ziemlich emotionale Erfahrung.

Das schönste am Workshop war, dass wir irgendwann im Laufe der Übungen gar nicht mehr merkten, dass wir (fast) alle (fast) durchgehend Englisch sprachen. Eine tolle Erfahrung, die Mut und Lust macht, sich (auch) in der Fremdsprache mitzuteilen.

 

 

Erlebnispädagogik mit den Kurzzeithelden

 

 

Am 10. und 11.9.2020 besuchten 2 Mitarbeiter von den Kurzzeithelden (Erlebnispädagogischer Verein) die Klasse 8B und haben die beiden Tage von 9-14.00 für und mit uns gestaltet. Sie legten einen Schwerpunkt auf Teambildung, gemeinsam Problemlösungsstrategien finden und anwenden, Regeln zu akzeptieren, Gewaltvermeidungsstrategien und selbstverantwortliches Handeln. In verschiedenen spielerischen Aktivitäten wurde dies vermittelt und die Schüler(innen) konnten erfahren, in wie weit sie selbst durch ihre Einstellung Einfluss auf die Prozesse nehmen können.

 

 

Staffeltag an der Carl-Benz-Oberschule

 

Am Mittwoch, 23.09, trafen sich alle Schüler unserer Schule bei strahlendem Sonnenschein jahrgangsweise auf dem Sportplatz und es wurde erstmalig eine 5x4x100m Staffel durchgeführt. Dabei hat jede Klasse ihre fünf schnellsten Läufer_innen an den Start geschickt, während der Rest der Klasse lautstark von der Tribüne anfeuerte.

Von den Läufern ist jeder 4 Mal eine Strecke von 100m gerannt, so dass die Staffel insgesamt 2000m zurückgelegt hat. So konnten die Schüler die folgenden rekordverdächtigen Zeiten (Weltrekord der Damen: 5:25; Weltrekord der Herren: 4:44) erreichen, für die sie im Anschluss bei einer Siegerehrung gekürt wurden.

Klassenwertung:

 Klasse7:
1. Platz   7D (5:44)

2. Platz   7B (6:00)

3. Platz   7A (6:15)

4. Platz   7C (6:30)

 

Klasse8:
1. Platz   8D (5:44)

2. Platz   8c (6:20)

3. Platz   8A (6:30)

4. Platz   8B (7:15)

 

Klasse9:
1. Platz   9D (5:23)

2. Platz   9A (5:35)

3. Platz   9B (5:41)

4. Platz   9C (5:42)

 

Klasse10:
1. Platz   10B (5:10)

2. Platz   10E (5:30)

3. Platz   10C (5:32)

4. Platz   10A (5:37)

5. Platz   10D (——)

Gesamtwertung:

1. Platz    10B (5:10)

2. Platz    9D (5:23)

3. Platz   10E (5:30)

4. Platz   10C (5:32)

5. Platz    9A (5:35)

6. Platz   10A (5:37)

7. Platz    9B (5:41)

8. Platz     9C (5:42)

9. Platz     8D (5:44)

9. Platz     7D (5:44)

11. Platz   7B (6:00)

12. Platz   7A (6:15)

13. Platz   8c (6:20)

14. Platz   8A (6:30)

14. Platz   7C (6:30)

16. Platz   8B (7:15)

17. Platz   10D (—-)

Jugendjury

Die Schulsozialarbeit unterstützt seit einigen Jahren Schülerinnen und Schüler bei der Teilnahme an der „Jugendjury“. Dabei können Jugendliche aus Reinickendorfer Oberschulen um Geld für ihre eigenen Projektideen in oder außerhalb der Schule werben und entscheiden gemeinsam, welche Ideen Geld bekommen und durchgeführt werden können. So konnten beispielsweise an der Carl-Benz-Oberschule für den Freizeitraum zwei neue Couchgarnituren gekauft werden und für die Kindernotaufnahme des Virchow Klinikums mehrere Spielsachen!

 

 

Tolles Buch mit Tina Kemnitz

 

Jedes Jahr können wir im 1. Quartal (mit Ausnahme 2020) die Literaturempfehlungsshow „Tolles Buch“ mit Tina Kemnitz zu uns ins Haus holen, um den 7. Klässlern ein tolles Eventprogramm als ein Highlight unserer Schule im Fachbereich Deutsch „zu spendieren“. Zum einen dient dieses Event dazu, die Lust am Lesen zu fördern und den Schülerinnen und Schülern andererseits ein Beispiel zu vermitteln, wie unterschiedlich man Literatur wirkungsvoll präsentieren kann. Am Ende der Show durften die Zuhörer*innen abstimmen, welches Jugendbuch ihnen am besten gefiel. Das kam stets sehr gut an bei den Kids und führte dazu, dass über unseren alljährlichen Fachetat meist eine neue Jugendbuchanschaffung in Klassenstärke zur schrittweisen Modernisierung unseres Lektürebestandes beitrug.